Thementreuer Seiteneinsteiger
Vielfalt und Konzentration: Mein Weg zum Coach & Berater
Als ich 1983 in Glashütte im sächsischen Osterzgebirge meine Lehre zum Mechaniker begann, wußte ich noch nicht einmal, daß es die Berufsbezeichnung “Coach” gibt. Und bei dem Wort “Berater” dachte ich immer an unseren Versicherungsvertreter. – So war das damals im Dresdner “Tal der Ahnungslosen”.
Was mich zu jener Zeit allerdings schon interessierte, waren meine Kollegen und Freunde, ihre Sorgen und Probleme – und vor Allem: wie Sie damit umgingen. Mich beschäftigte, wieso einige scheinbar immer glücklicher als die Anderen waren. Wie machten die das?
Ich will mehr…
Trotz des sehr guten Lehrabschlußes hatte ich nie den Eindruck, technische Geräte könnten meine Leidenschaft werden. Mich interessierten Menschen mehr.
Die erste Gelegenheit zum Berufsumstieg ergriff ich dann 1990, nach der legendären “Wende”: Die Ausbildung zum Finanzberater versprach, neben dem Wissen über die neue Gesellschaft und Finanzen, auch den Umgang mit Menschen.
Die Tätigkeit im Vertriebs-Außendienst machte dann auch wirklich Spaß! – Daß man beim Verkauf auch an der persönlichen Weiterentwicklung arbeiten muß kam mir dabei gerade recht. Wie ein Schwamm saugte ich all die neuen Methoden, Erkenntnisse und Techniken auf. Immer wieder interessierte mich, wo diejenigen, die uns Anfänger schulten, selbst Schulung genossen.
Menschen erfolgreicher machen…
So absolvierte ich schon damals neben der Arbeit Weiterbildungs und Selbsterfahrungskurse zu Kommunikation und Persönlichkeitsentwicklung, experimentierte mit Spiritualität und tüftelte mit Freunden an ihrem Geschäftskonzept.
Diese Themen reizten mich so sehr, daß ich mich weniger dem Verkaufen widmete, als gut gewesen wäre. Einer meiner Vorgesetzten formulierte es beim Abschied damals so:
“Eigentlich hätten wir uns schon vor einem halben Jahr von Ihnen trennen müssen, weil Sie zu wenig verkaufen. Aber wissen Sie: Wenn Sie Ihre Finger im Spiel haben, nutzen die Anderen ihr Potential besser und verkaufen mehr. – Vielleicht sollten Sie das ja lieber zu ihrem Beruf machen?”
Doch soweit war es noch nicht
Um den Unterhalt für meine damals dreiköpfige Familie heranzuschaffen, stieg ich erst einmal hinter’s Taxi-Lenkrad – was es mir andererseits erst recht ermöglichte, meinen Interessen zu folgen: mich ehrenamtlich in der Arbeit mit Männern zu engagieren, befreundete Unternehmensgründer zu coachen (auch wenn ich das damals noch nicht so nannte) und mich weiterzubilden.
Als ich dann später einen mittelständischen Unternehmer und Taxi-Stammkunden um Hinweise für eine Bewerbung bat, engagierte mich dieser vom Lenkrad weg für sein Internet-Start-up-Unternehmen. Er hatte mich offenbar während unserer gemeinsamen Fahrten mit den Gesprächen über Unternehmensstrategie, Marketing, Mitarbeiterführung und ähnlichen Themen schätzen gelernt.
Das Projekt wurde noch vor der Markteinführung annuliert. Andere waren schneller in dieser Internet-Aufbruchszeit. Ich bekam eine Stelle im angeschlossenen mittelständischen Bauunternehmen angeboten. Auch hier ging es um Veränderungsprozesse: Begleitung der Führungskräfte bei der Entwicklung vom Auftragsempfänger zum aktiven Verkäufer ihrer Leistung.
Es wird konkret
Diese Aufgabe war soweit erledigt und in der Baubranche kehrten aufgrund der schwierigen Marktsituation äußerst unangenehme Umgangsformen ein. Das wollte ich nicht mittragen. Es war die Zeit gekommen, umzusteigen.
Um mir das Internet mit seinem damals verheißungsvollen Potential nutzbar machen zu können, absolvierte ich noch eine Weiterbildung zum Internetspecialist(CDI). Danach machte ich das, was über die Jahre an Beratungskompetenz herangewachsen war, zur Profession: Ich bot mit meinem Marketing- und Veranstaltungsservice Beratung zu Marketing, Internet und Organisation für kleine Unternehmen an. Parallel dazu kam die Beratung und Begleitung von Männern aus der Ehrenamtlichkeit zum professionellen Angebot hinzu.
Heute: Coaching & Beratung
Seitdem habe ich dieses Angebot weiterentwickelt und fokussiert zu dem, was es heute ist:
Beratung & Coaching für Inhaber von Firmen und Praxen sowie Solo-Selbständige zu beruflichen und privatenThemen.
Und obwohl mich mein Lebenslauf über so verschiedene Positionen und unterschiedliche Branchen geführt hat: Die Themen, die mich interessieren und bewegen, die Tätigkeit die ich am erfolgreichsten ausführe, ist geblieben:
Menschen auf dem Weg zu einem glücklichen und erfolgreichen Leben zu begleiten.
Der Vorteil für Sie
Sie profitieren von vielfältigen, in unterschiedlichsten Umfeldern erworbenen Spezialistenerfahrungen.
Und Sie bekommen die durch einen Seiteneinsteiger-Lebenslauf geprägte Flexibilität und Auffassungsgabe dazu.
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