Klarheit und Orientierung sind ein Paar

Klarheit und OrientierungBeide bedingen sich, hängen voneinander ab und bringen sich gegenseitig voran.

Lesen Sie hier, wie Sie die Dynamik zwischen Klarheit und Orientierung in Gang halten und für sich nutzen.

Klarheit heißt:

Frei sein von dem, was den Blick verstellt, Gefühle verschwimmen läßt oder Ihre innere Stimme übertönt.
“Ich bin hier und dort ist Jenes” – “Jemand spricht mit mir und ich bin aufgeregt.”

Orientierung ist:

Dem, was Sie sehen, eine Bedeutung zuweisen. Einen Zusammenhang zu Ihnen selbst herstellen.
“Dies ist mein Ziel, dies ist mir wichtig.” – “Das dort beachte ich nicht.”

Zuviel ist unklar…

Wer zuvielen Dingen zuviele Bedeutungen gibt, muß soviel beachten und im Blick behalten, daß er wieder unklar wird.
“Das brauche ich nicht. Dieses will ich unbedingt. Aber dann gibt es auch noch Jenes, was vieleicht zu gebrauchen wäre, wenn…”
Da hilft nur: Wieder heraustreten. Freiwerden. Klarheit erlangen.

Unterbrechen Sie die Dynamik nicht!

Gleich lesen Sie, was Sie tun können, damit die Bewegung zwischen Klarheit und Orientierung auch Sie voranbringt.

Doch vorher ein Beispiel:

Bergwanderung im Nebel

Sie haben die Orientierung verloren. Es ist unklar, wo Sie sind. – Doch dann spüren Sie: Es kommt ein frischer Wind auf. Er treibt die Nebelschwaden davon. Klare Sicht!

Sie schauen sich um und erkennen, wo Sie stehen: Links eine große Ebene, Sie sehen die Ortschaften ganz deutlich. Einige Kilometer vor Ihnen ein markanter Berg. Sie wissen: Dort in der Nähe liegt eine Berghütte. Ihr Ziel. – Sie haben sich grob orientiert.

So ist klar: Links mit der Ebene brauchen Sie sich nicht beschäftigen. Ihr Ziel liegt vor Ihnen. Wieder können Sie etwas aus Ihrer Aufmerksamkeit entlassen. Wieder mehr Klarheit.

Nun schauen Sie, wie Sie in die Nähe des Berges kommen (Orientierung): Sie stellen fest, daß Sie besser nicht über den Kamm vor Ihnen geradeaus laufen. Sie werden rechts daran vorbeigehen, in halber Höhe. Damit ersparen Sie sich den Gang über die Schneefelder dort oben. Der wäre zu riskant. – Sie müsen sich also nicht mit Schnee und Lawinensicherheit beschäftigen (Klarheit).

Und wo können Sie jetzt am Besten auf halbe Höhe absteigen? (Orientierung)

Sie erkennen es schon:

Klarheit bringt Orientierung bringt Klarheit bringt Orientierung…
Und so kommen Sie voran!

“Ja und. – Was kann ich nun tun?”

Klarheit erreichen Sie nicht, wenn Sie in Ihrem Thema, Ihrem Gedankenkreis, verharren.
Solange Sie im Problem stecken, kommen Sie nicht weiter. Sie müssen heraustreten. Verschaffen Sie sich den Überblick.

Und Orientierung erreichen Sie durch Entscheidung. Indem Sie sich entscheiden, wohin und wie Sie sich orientieren wollen, kann wieder Klarheit eintreten.

“Gerade das gelingt mir ja nicht!”

Ich nehme an, es fällt Ihnen schwer:

  1. sich zu entscheiden.
  2. sich an getroffene Entscheidungen zu halten.
    Was darauf schließen läßt, daß die getroffenen Entscheidungen keine ausreichend gute Grundlage haben.
  3. aus dem Problem-Thema herauszutreten.

Wenn es allein zu schwer ist: Holen Sie sich Hilfe!

Einen Tisch, der zu schwer ist, räumen Sie doch auch nicht allein durch’s Haus. – Oder?

Sprechen Sie mit Ihren Freunden, Ihrer Familie oder Ihren Kollegen.
Oder: Nehmen Sie sich professionelle Unterstützung.

Lesen Sie hier, was ich Ihnen dazu anbieten kann

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